Ratgeber und Informationen zum Energiesparhaus


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Passivhaus

Passivhäuser werden durch die KFW wie ein Effizienzhaus 55 gefördert, wenn der Jahresenergieprimärbedarf 40 kWh und der Jahresheizwärmebedarf 15 kWh pro Quadratmeter pro m² Wohnfläche nicht übersteigt.

Die Bezeichnung resultiert aus der Tatsache, dass diese Häuser ohne eine konventionelle Heizanlage auskommen. Ein Passivhaus nutzt die Wärmeabgabe von technischen Geräten im Haus und selbst die seiner Bewohner. Statt einer einfachen Be- und Entlüftungsanlage benötigen Passivhäuser eine Anlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung, weil mindestens 75% der in der verbrauchten Luft enthaltenen Wärmeenegie, wieder für die Beheizung genutzt werden.
Auch wenn es kein "muss" ist, sollte die Frischluftversorgung vorzugsweise über einen Erdreich-Wärmetauscher erfolgen, weil dadurch auch an kalten Wintertagen die Luft auf mehr als über 5°C vorerwärmt wird. Zur Erwärmung des Brauchwassers eignen sich Solarkollektoren.

Grundlage für ein Passivhaus ist eine kompakte, luftdichte Bauweise mit einer überdurchschnittlich gedämmte Gebäudehülle. Wärmebrücken sind tabu. Für die Fenster einschließlich der Fensterrahmen sollte der U-Wert mindestens 0,80 W/(m²K) betragen. Erforderlich sind also nicht nur dreifache Fensterverglasungen sondern auch speziell gedämmte Fensterelemente.

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